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Kompressionstherapie: Effektiv bei  Venenerkrankungen und Schwellungen

Kompressionstherapie: Effektiv bei Venenerkrankungen und Schwellungen

20. Jan. 2026 // Kompressionstherapie

Venenerkrankungen und Schwellungen können das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen. Glücklicherweise bietet die Kompressionstherapie eine bewährte Methode, um diese Beschwerden effektiv zu behandeln und die Lebensqualität zu verbessern. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Wirkungsweise, Anwendungsgebiete und Vorteile dieser Therapieform.

Was ist Kompressionstherapie?

Die Kompressionstherapie umfasst das gezielte Anlegen von speziellen Kompressionsstrümpfen, -bandagen oder -kleidungen, die Druck auf die Beine ausüben. Dieser Druck unterstützt die Funktion der Venen, fördert den Rückfluss des Blutes zum Herzen und verhindert, dass sich Blut in den Beinen staut. Durch die gleichmäßige Druckverteilung werden Schwellungen reduziert und die Durchblutung verbessert.

Die Therapie wird vor allem bei Venenerkrankungen wie Krampfadern, chronischer Veneninsuffizienz oder Thrombosen eingesetzt. Auch bei Schwellungen, die durch Lymphstau oder nach Operationen entstehen, ist die Kompression eine bewährte Behandlungsmethode. Zudem wird sie präventiv genutzt, um das Risiko von Venenerkrankungen bei Risikogruppen zu minimieren, beispielsweise bei Schwangeren oder Menschen mit sitzender Tätigkeit.

Wirkungsweise und Vorteile

  • Verbesserung der Durchblutung durch Unterstützung der Venenklappen
  • Reduktion von Schwellungen durch geringere Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe
  • Schmerzlinderung durch verminderte Stauung
  • Prävention des Fortschreitens von Venenerkrankungen
  • Steigerung der Lebensqualität durch mehr Bewegungsfreiheit im Alltag

Damit die Kompressionstherapie ihre volle Wirksamkeit entfalten kann, ist die richtige Passform entscheidend. Es ist ratsam, die Strümpfe oder Bandagen von einem Facharzt oder Orthopädietechniker anpassen zu lassen. Die Tragedauer und -intensität sollten individuell abgestimmt werden. Bei Unsicherheiten oder Beschwerden sollte stets ein Arzt konsultiert werden.

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